Salzkammergut > Die Traunseeregion

  • Altmünster

    Möglicherweise die älteste Siedlung am Trausee, ist Altmünster eine heute weitläufige Marktgemeinde, die sich von den Ufern des Traunsees bis zum Höllengebirge erstreckt.

    Als „Wahrzeichen" von Altmünster gilt der weithin sichtbare romanische Turm der Pfarrkirche. Die legendäre Benediktinerabtei „Trunseo" wird hier vermutet. Auf jeden Fall ist die Pfarrkirche durch ihre einmalige Atmosphäre - besonders in der Weihnachtszeit - einen Besuch wert. Die barocke Krippe von Johann Georg Schwanthaler gilt als die Mutterkrippe des Salzkammergutes, und gehört zu den bedeutendsten Krippen Österreichs.

    www.traunsee.at/altmuenster/

  • Ebensee

    Streng genommen beginnt erst hier in Ebensee das Salzkammergut, denn im Unterschied zum heutigen touristischen Begriff, benennt der historische die Region von Ebensee bis Hallstatt. Sie befand sich im Privatbesitz der Habsburger und war ganz und gar der Salzindustrie gewidmet. Nach Ebensee führt bis heute die "älteste Pipeline der Welt", die Soleleitung.

    Vom Dunst, der früher von den riesigen Sudpfannen aufstieg, ist heute natürlich nichts mehr zu spüren, stattdessen sind Feuerkogel, die Rindbachwasserfälle oder die Gaßl (=Gassel) Tropfsteinhöhle beliebte Ausflugsziele.

    Auch wenn Gmunden und Ebensee heute nur ca. 20 Autominuten auseinander liegen, waren doch über Jahrhunderte Welten dazwischen. Erst 1861 wurde eine Straße gebaut. Davor gab es nur den Weg über den See. Außerdem galten für das Salzkammergut lange Zeit strenge Ein- und Ausreisebestimmungen. Ebensee war also von der "Welt" abgeschnitten, wodurch es in vielerlei Hinsicht seinen eigenen Weg ging. Das zeigt sich noch heute in einem lebendigen Brauchtum, das in seinen Details ursprünglich ist. Vogelfanger, Glöcklerkappen, Landschaftskrippen, der Fetzenzug am Faschingmontag, und zu guter letzt noch die vielen kleinen Anekdoten machen die Menschen und ihre Geschichte interessant.

    www.traunsee.at/ebensee

  • Gmunden

    Die Stadt Gmunden am Traunsee galt früher als Tor zum Salzkammergut und zu dessen reichen Salzressourcen.

    Der Gmundner Traunseehafen - heutiger Rathausplatz - war Herzstück und Umschlagplatz für das Hallstätter Salz. Streng überwacht von der Salzbehörde, dem Salzamt, trennten sich hier die Transportrouten in Wasser und Landwege. Einmalig waren dabei die Pferdeeisenbahn nach Böhmen und der riskante Traunfluss in Richtung Donau. Salzträger, Salzfertiger und Küfelmacher haben ihre Spuren hinterlassen, Kunstwerke wie Thomas Schwanthalers Dreikönigsaltar schmücken die Stadt.

    Warum ist Gmunden "Keramikstadt"? Ist die Gmundner Keramik wirklich immer grün und weiß? Das Stadtmuseum im Kammerhof versucht darauf, und auf noch viel mehr, Antwort zu geben.

    Mitten im See steht majestätisch das Schloss Ort. Wie im Fernsehen über Jahre ein Hotel daraus wurde, sieht man bei Besichtigung der Filmstudios. Viele eindrucksvolle Geschichten gibt es über die Jahrhunderte der "Schlösser" Ort zu erzählen.

    Auch der Tourismus hat in Gmunden Geschichte, ob als königliche Sommerfrische, Kurort oder Rastplatz. Der heute älteste Raddampfer der Welt "Gisela" brachte viele gekrönte und ungekrönte Häupter auf der Reise in die Kaiserstadt Ischl über den See.

    www.traunsee.at/gmunden

  • Neukirchen bei Altmünster

    ...so heißt dieser Ort erst, seit Maria Theresia hier eine eigene Kirche errichten ließ. Vorher nannte man das Hochtal zwischen Traunsee und Attersee "Viechtau". Auch heute ist der Name bei Einheimischen sehr gebräuchlich. Eigentlich würde er ja auf Viehwirtschaft hindeuten, tatsächlich ließen das raue Klima, die kargen Böden und die kleinen Grundstücksflächen kaum einen Getreide- und nur sehr eingeschränkt Viehwirtschaft zu.

    Die meisten Viechtauer lebten in ärmlichen Verhältnissen. Die Männer arbeiteten als Holzknechte und förderten die riesigen Mengen für den Betrieb der Sudpfannen zur Salzgewinnung. Für ein gesichertes Auskommen reichte dies aber nicht. So entstand die Eigenheit der Viechtauer Hausindustrie. Im Familienverband wurden Holzwaren hergestellt, jedes Haus hatte eine andere "Spezialität", Pinselgriffe, Spanschachteln, Teller, Löffel, Spielzeug. Der Großteil wurde insbesondere in die Kronländer exportiert.

    Eines dieser Häuser ist erhalten geblieben, die "Rabenwies", das heutige Viechtauer Heimathaus. Nicht nur wegen seiner Originaltreue ist es wirklich sehenswert. Das beschwerliche bäuerliche Leben um die Jahrhundertwende, den Alltag einer Familie, verschiedener Generationen unter einem Dach, kann man hier bestaunen. Eine Schaudrechslerei gibt Einblicke in die Fertigungstechniken der "Viechtauer Waren", von denen heute manche bei Antiquitätenhändlern Höchstpreise erzielen.

     www.traunsee.at/altmuenster/

  • Traunkirchen

    Um das Jahr 1020 gründeten Benediktinerinnen aus Salzburg auf einer Halbinsel im Traunsee ein Kloster - die Mutterpfarre des Salzkammergutes. Aber schon viel früher faszinierte dieser Ort die Menschen. Der besondere Kultplatz am Johannesberg über dem tiefen bedrohlichen Wasser des Sees, der kühle ehemalige Kreuzgang, sowie die prachtvolle barocke Fischerkanzel vereinen Mystisches und Sakrales.

    Bei der Seeprozession zu Fronleichnam - 1632 nach einem Brand der Kirche eigentlich aus Platznot entstanden - oder bei den alten immer gleichen Weisen des Antlaßsingens in der Nacht zum Karfreitag wird Brauchtum, Geschichte und Kult erlebbar.

    Alte Villen, die Liebesgeschichte Sophie Löwenthals und des unglücklichen Nikolaus Lenau, ein ausgewiesener „einstiger Unterschlupf heidnischer Seeräuber" und der schaurig schöne Friedhof - Traunkirchen ist einmalig!

    www.traunsee.at/traunkirchen

  • Schloss Ort

    • Auf einer Felseninsel errichtet
    • Ehemaliger Sitz der Landverwaltung,
    • Museum - Kerkerräume und Hungerturm
    • Originalschauplatz der Fernsehserie „Schlosshotel Orth"
    • Romantisches Heiratsdomizil